Die Gegner aus Nordafrika begannen mit ihrer A-Jugend (Jahrgänge 1992/1993) gegen die jüngeren Spieler des DHB (Jahrgänge 1994/1995) aufgrund der körperlichen Überlegenheit erfolgreicher und führten zur Pause mit 17:11. Die Nervosität aller deutschen Spieler in ihrem ersten Einsatz mit dem Adler auf der Brust war deutlich spürbar. Nach dem Seitenwechsel bauten die Tunesier zunächst den Vorsprung sogar auf sieben Tore aus, doch Deutschland gab sich nicht geschlagen. Mit Kampfkraft, mehr Laufbereitschaft im Abwehrspiel und schnellen Angriffen wurde der Vorsprung Tor um Tor reduziert. Kurz vor Ende der Partie erzielte Jason Apenteng den Anschlusstreffer zum 29:30 und eröffnete der DHB-Auswahl sogar noch einmal die Chance zum Ausgleich. Der letzte Treffer für Deutschland wurde wegen Betretens des Wurfkreises aber nicht mehr anerkannt. Trotz der knappen Niederlage zeigte sich Bundestrainer Dr. Armbruster aber zufrieden, da das junge Team bis zum Schluss Kampfgeist und Moral bewiesen hatte.


Am nächsten Tag absolvierte die DHB-B-Jugend-Auswahl bereits ihr zweites Spiel gegen die Nationalmannschaft der Schweiz in Weil am Rhein. Die altersgleichen Eidgenossen konnten in den Ersten Minuten noch mithalten, doch nach anfänglicher Nervosität setzte sich die deutsche Auswahl über 10:6 auf 17:10 ab. Im zweiten Spielabschnitt baute die DHB-Auswahl den Vorsprung kontinuierlich aus, wobei aus einer sehr offensiven 3:2:1.Abwehr viele Ballgewinne resultierten, die zu einer Reihe von Gegenstößen führten. Am Ende stand ein 36:17-Erfolg der DHB-Auswahl zu Buche. Jason Apenteng zeigte wie am Vortag eine gute Leistung in der Abwehr und kam bei seinem zweiten Länderspiel zu vier Torerfolgen. Jason Apenteng zeigte sich nach den Länderspielen zufrieden und hofft natürlich auf weitere Einsätze für den DHB.

„Beim jetzigen Stand und eingedenk der Tatsache, dass die Spieler noch nicht so lange zusammen sind, haben sie ihre Sache sehr gut gemacht“, zog Bundestrainer Dr. Christof Armbruster ein zufriedenes Fazit.
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