startseite disclaimer impressum kontakt


zurück zur Startseite


Die letzten 10 Berichte

Die 10 meistgeklickten Berichte

Die letzten 10 Berichte der Aktiven

Die letzten 10 Berichte der Jugend

Die letzten 3 Berichte des Vorstands
12.08.Traum von der Expansion - 226 Clicks
19.02.„Auf dem Weg in die richtige Richtung“ - 414 Clicks
21.12.Frohe Weihnachten - 358 Clicks

Sonstige Berichte


Freitag, 25.05.2010 - Bericht von Jörn Winter News-Artikel per Email versendenNews-Artikel drucken
C1-Jugend: C-Jugend wir Zweiter beim renommierten Quirinus-Cup

Zum Saison-Abschluss nahm die alte C-Jugend der HSG (Jahrgang 95/96) an einem der größten Jugend-Turniere Deutschlands teil, dem Quirinus-Cup in Neuss. Zur 28. Auflage des Turniers waren alleine bei der männlichen C-Jugend 30 Mannschaften gemeldet – darunter einige nationale Titelträger, aber auch etliche internationale Spitzenklubs. Um so erfreulicher war es, dass das HSG-Team erneut ins Finale einziehen konnte.


Für Jo Ritter und Jörn Winter war es die Abschlussfahrt mit dem alten C-Jugend-Jahrgang. Doch sowohl Mannschaft als auch Trainergespann wollten beim internationalen Quirinus-Cup nicht nur eine schöne und erfolgreiche Zeit ausklingen lassen, sondern auch noch einmal zeigen, wozu das Team fähig ist. Da mit Timm Hagemann, Tristen Vazquez und Leif Steiner gleich drei Spieler ausfielen, begleitete Konrad Koloska aus dem jüngeren Jahrgang die Mannschaft. Bevor es allerdings am Samstag um 14:00 Uhr ernst wurde, betätigte sich die C-Jugend zunächst einmal als Fangruppe und unterstützte die HSG E-Jugend um Dirk Junker und Rudi Zitzmann, die ebenfalls am Quirinus-Cup teilnahmen. Nachdem die Stimmbänder erfolgreich aufgewärmt waren, konnte am Nachmittag auch der Rest folgen.

C1-Jugend beim Quirius Cup

Zu Beginn stand gleich ein Hessen-Derby auf dem Programm. Das HSG-Team traf auf den bestens bekannten Nachwuchs aus Nieder-Roden und erarbeitete sich einen schmucklosen 15:10 Erfolg. Allen war klar: die gezeigte Leistung würde in der nächsten Begegnung nicht reichen. Denn dort wartete der amtierende Westdeutsche Meister TSV Dormagen auf die Grimmstädter. Hanau zeigte sich jetzt von seiner besten Seite, spielte engagiert und konzentriert und lag bald mit sechs Toren vorne. Dormagen hielt zwar dagegen und versuchte in der Schlussphase mit kraftvollen Einzelaktionen die Niederlage zu verhindern, doch die C-Jugend der HSG siegte verdient mit 21:19 Toren. In den letzten beiden Begegnungen des Tages folgten zwei lockere Siege gegen Blomberg/Lippe (24:7) und gegen Reuschenberg (29:6). Somit belegten die HSG’ler den ersten Platz in Gruppe 5.

 

Bereits am nächsten Morgen um 9:00 Uhr stand dann der nächste Hessen-Vergleich auf dem Plan. Im Achtelfinale traf man nämlich auf die JSG Egelsbach/Arheiligen. Ein Team das man bereits aus der Oberliga kannte und vor dem man aufgrund zweier ausgeglichener Saison-Spiele gewarnt war. Trotz der frühen Stunde startete die Mannschaft jedoch gut und lag die gesamte Partie über vorne, so dass am Ende ein 16:13 auf der Anzeigentafel stand. Im anschließenden Viertelfinale musste das Team von Jo Ritter und Jörn Winter gegen den aktuellen Westfalenmeister HTV Sundwig-Westig antreten. Die Westfalen waren den Hessen körperlich deutlich überlegen, zeigten allerdings Defizite in puncto Tempo. Dies nutze der Hanauer Nachwuchs konsequent und erarbeitete sich anfangs eine Führung von fünf Toren. Hätte man in dieser Phase nicht gleich ein halbes Dutzend freier Chancen ausgelassen, wäre das Spiel bereits in der ersten Hälfte entschieden gewesen. So jedoch kämpfte sich Sundwig-Westig noch einmal bis auf zwei Tore heran, konnte den Sieg Hanaus aber nicht mehr gefährden. Der Treffer zum 17:18 fiel mit dem Schlusspfiff, Hanau war im Halbfinale.

 

Im Halbfinale kam es dann zur Begegnung mit dem ungeschlagenen Südwestmeister aus Wiesbaden. Da das HSG-Team die Hessenmeisterschaft knapp verpasst hatte, freute man sich auf den Vergleich mit dem Titelträger. Wiesbaden zeigte sich zu Beginn sehr ruhig und überzeugte mit klaren Aktionen. Folglich lag das Team schon bald mit 3 Toren vorne. Doch anders als in der Vergangenheit agierte der Hanauer Nachwuchs dieses Mal nicht hektisch, sondern bewahrte die Ruhe und konnte den Vorsprung bald wieder egalisieren. Doch damit nicht genug: die HSG’ler setzten nun entschlossen nach und führten zu Beginn der zweiten Hälfte mit sechs Toren. Damit war das Spiel fast schon entschieden. Wiesbaden hielt zwar noch einmal dagegen, wurde aber aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten sichtbar müder, so dass am Ende ein überzeugender 22:17 Erfolg für die Grimmstädter heraussprang.

 

Rund dreieinhalb Stunden später war es dann soweit: Finale! Das bedeutet beim Quirinus-Cup: eine bis zum letzten gefüllte Halle und eine Einlauf-Zeremonie, die nach der namentlichen Vorstellung der Teams mit dem Abspielen der National-Hymne endet. Ein Großteil der Spieler hatte dieses Ereignis schon zwei Jahre zuvor erlebt. Doch im Unterschied zu damals hatte das Team dieses Mal eine echte Siegchance. Denn der Westdeutsche Vizemeister HSG Düsseldorf, war anders als Rijeka im damaligen Endspiel, zwar ein starker, aber kein übermächtiger Gegner. Entsprechend motiviert legten die Hanauer los und überraschten die Düsseldorfer mit einer 4:1 Führung. Die Vertretung aus der Landeshauptstadt benötigte noch einige Minuten, um ins Finale zu finden. Spätestens jedoch als Jonas Faust in Manndeckung genommen wurde, hatten die Düsseldorfer den Schlüssel zum Erfolg gefunden. Denn egal was das HSG-Team von nun an ausprobierte, es lief nicht rund. So konnte Düsseldorf schließlich einen 5 Tore-Vorsprung herauswerfen, den die Hessen mit viel Engagement zwar noch verkürzen, aber leider nicht mehr ausgleichen konnten.

 

Als beim Schlusspfiff 15:17 auf der Anzeigentafel leuchtete war die Enttäuschung zunächst groß. Doch mit etwas Abstand muss man feststellen: Es war eine starke Leistung des HSG-Teams und es war ein toller Abschluss für Mannschaft und Trainer. Vielen Dank auch noch einmal an die „HSG-Supporter“ aus der E-Jugend, die aus dem Finale ein Heimspiel gemacht haben und natürlich auch an die Eltern für ihre großartige Unterstützung in den letzten Jahren.

 

Es spielten: Dominik Kopietz, Konrad Koloska (Tor), Sören Winter, Toni Horner, Jonas Faust, Robin Marquardt , Niklas Müller, Alexander Behrbalk, Lukas Baum, Christofer Hofmann, Marius Brüggemann.

Und als Betreuer die Rekonvaleszenten: Tristen Vazquez, Timm Hagemann.

Quelle: Jörn Winter vom 25.05.2010
Artikel übernommen von Dirk J. am 25.05.2010

 
Mit freundlicher Unterstützung unserer Hauptsponsoren
 
Baugesellschaft Hanau Hanauer Straßenbahn GmbH Sparkasse Hanau Flexa Gmbh & Co. KG Stadtwerke Hanau
 
 
© in 2010 - Idee, Design und Umsetzung by Pate und Barney